U13 wird Siebter und Zwölfter beim eigenen Hallenmaster
Daniel Rohn, 10.12.2008
Beim 4. internationalen Hallenmaster belegten in der Altersklasse der D-Junioren (Jahrgang 1996) die Mannschaften des SC Fürstenfeldbruck am Ende den siebten und zwölften Platz.
Ergebnisse:
SC Fürstenfeldbruck 1
0:2 U13 - Werder Bremen
3:0 U13 - Aston Villa
1:3 U13 - 1. FC Köln
2:1 U13 - Sparta Rotterdam
2:2 U13 - VfL Wolfsburg
3:4 U13 - FC Schalke 04
1:0 U13 - VfL Wolfsburg
SC Fürstenfeldbruck 2
1:7 U13 - FC Schalke 04
1:3 U13 - FC Schierling
0:7 U13 - Bayer Leverkusen
0:4 U13 - SK Rapid Wiend
1:10 U13 - FC Bayern München
1:6 U13 - Sparta Rotterdam
0:6 U13 - Aston Villa
Als Turniersieger ging zum dritten Mal in Folge der FC Bayern München hervor, der sich im Finale mit einem 2:0-Erfolg gegen Rapid Wien durchsetzen konnte, Dritter wurde Bayer Leverkusen. Mit Schalke 04 und dem 1. FC Köln belegten dagegen zwei der spielstärksten Mannschaften nur die Plätze vier und fünf, obwohl beide Mannschaften zuvor noch mit deutlichem Vorsprung jeweils ihre Vorrundengruppe gewinnen konnten. Schön zu sehen war, dass sich die technisch wie immer starken Schalker sogar gegen die körperlich überlegenen Mannschaften von Bayern München und vor allem Bayer Leverkusen durchsetzen konnten.
Geteilt dagegen das Bild beim SCF. Während sich die erste Mannschaft des SCF Siege gegen die Gäste aus England von Aston Villa (3:0), die holländischen Gäste von Sparta Rotterdam (2:1) und gegen den VfL Wolfsburg (1:0) erspielen konnte, musste die zweite Mannschaft das Turnier sieglos beenden, und hatte dabei manch herbe Niederlage zu verarbeiten. Dass alles andere gegen die jeweils besten Spieler ihrer Jahrgangsstufe eines Profivereins einer Sensation gleichgekommen wäre, geriet vermutlich angesichts der Deutlichkeit der Niederlagen in Vergessenheit.
Auch dass unsere zweite Mannschaft gegen Schierling, die ausschließlich ihre acht besten Jungs ins Rennen geschickt hatten, darunter drei Regionalauswahlspieler, trotzdem fast auf Augenhöhe war, zählte da nicht viel, denn am Ende musste man auch dieses Spiel verloren geben. Die Chance zur eigenen Führung wäre da gewesen, stattdessen erzielten wir im Gegenzug per Eigentor den Führungstreffer für die Schierlinger, die erhöhten in den Schlusssekunden per Freistoß zum 3:1.
In allen anderen Spielen war es der hohe gegnerische Druck, dem sich unsere Jungs nicht dauerhaft erwehren konnten, weder individuell noch im Kollektiv. Mit dieser Bürde gelang es uns kaum, durch eigene Angriffe für Entlastung zu sorgen. Auch dass nicht alle zehn Jungs durchgängig auf gleichem Niveau agieren konnten, erschwerte es uns an diesem Tag, die Gründe dafür waren für die einzelnen Spieler allerdings recht unterschiedlich, doch einer davon war - man stelle sich das mal vor - die eigene Nervosität. Und so passierten uns fast zwangläufig deutlich mehr Fehler, als wir uns vorgenommen hatten, weil wir im Gegensatz zu unseren Gegenspielern in vielen Zweikämpfen zu zaghaft oder gar nicht agierten. Auf diesem Niveau wird dies dann brutal ausgenutzt und führte somit zu Niederlagen, die wir nicht hätten so hoch ausfallen lassen dürfen. Und am Ende sah es dann so aus, als hätten wir überhaupt nichts richtig gemacht. Haben wir aber. Bloß das nötige Selbstvertrauen, müssen wir uns wohl eher bei anderen Gelegenheiten holen.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch vor allem bei allen Eltern, Helfern und Organisatoren bedanken, die das internationale Turnier mit ihrem hohem Arbeits- und Zeiteinsatz überhaupt erst ermöglicht haben, und damit ihren Jungs die Chance verschafft haben, so ein Turnier selbst mitzuerleben. Nicht viele Jungs haben überhaupt jemals die Möglichkeit dazu. Die Niederlagen werden bald verschmerzt sein, die Erinnerung wird bleiben. Und hoffentlich bei den jeweiligen Jungs auch ein bisschen Stolz, gegen Mannschaften wie Bayern München, Rapid Wien oder Schalke 04 einen Treffer erzielt zu haben. Denn darauf darf man schon stolz sein. Und auch unsere zweite Mannschaft hat das geschafft, auch wenn sicherlich alle mehr erhofft hatten.
Quelle:Daniel Rohn
