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Top-Teams beim Mini-Cup des Gautinger SC

Benno Öttl, 30.01.2012

Top-Teams beim Mini-Cup des Gautinger SC

Bundesligaluft konnte die U9 des SCF beim 11. Imtech-Mini-Cup des Gautinger SC schnuppern. In dem hervorragend besetzten Turnier konnten die Brucker Jungs gegen die jahrgangsgleichen Teams der Lizenzvereine gut mithalten und erwiesen sich als starker Gegner.

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen die vollkommen überforderten Planegger und es wurde ein zu keiner Zeit gefährdeter Sieg erspielt.

SCF - SV Planegg-K.   6:0

Im zweiten Spiel traf die Mannschaft auf den Turnierfavoriten VfB Stuttgart der zuvor den FC Augsburg mit 5:0 besiegt hatte. Mit einem konsequenten Pressing konnte die Spieleröffnung der Stuttgarter weitgehend unterbunden und der Gegner über weite Strecken in der eigenen Hälfte gehalten werden. Besonders erfreulich war das die Brucker Jungs nicht nur defensiv hervorragend agierten, sondern selbst bei diesem Gegner nach der Balleroberung in der Lage waren einen konstruktiven Spielvortrag zu gestalten und sich eigene Chancen zu erspielen. Ein blitzschnell ausgeführter Abstoß in der vorletzten Spielminute leitete jedoch den entscheidenden Konter der Stuttgarter ein und führte zum 2:1. Ein Glückstreffer in der letzten Spielsekunde besiegelte den 3:1 Endstand.

SCF – VfB Stuttgart   1:3

Im nächsten Spiel gegen die Mannschaft des 1. FC Nürnberg ging es für die Nürnberger nach einem 0:0 gegen den FC Augsburg bereits um den Einzug ins Halbfinale. Wiederum mit konsequenten Pressing und tollen offensiven Aktionen konnten sich die Brucker einige gute Tormöglichkeiten erspielen, allerdings nicht in zählbare Torerfolge ummünzen. Nach etwa 2/3 der Spielzeit wurde das Spiel jedoch (über)hart und nachdem zu Ende der Spielzeit 3 Brucker Jungs mit Eisbeuteln auf Kopf, Hals und Knie auf der Bank saßen fielen die 2 Siegtreffer für die Nürnberger.

SCF – 1. FC Nürnberg   0:2

Im letzten Gruppenspiel standen sich der SCF und der FC Augsburg gegenüber. Auch in diesem Spiel lieferte die Mannschaft des SCF eine gute Leistung ab und erspielte sich ein leistungsgerechtes Unentschieden.

SCF – FC Augsburg   2:2

Zum Abschluss des Turniers war das Team des Gastgebers der Gegner. Sowohl bei den Gautingern als auch den Bruckern „war die Luft draussen“ und es wurde häufig zu unkonzentriert sowohl in den offensiven als auch den defensiven Aktionen agiert. Ein glanzloser 2:1 Sieg für die Brucker

Endstand

  1. Hertha BSC Berlin
  2. VfB Stuttgart
  3. FC Bayern München
  4. 1.FC Nürnberg
  5. Red Bull Salzburg
  6. FC Augsburg
  7. SC Fürstenfeldbruck
  8. Gautinger SC
  9. Junior Team Aalen
  10. SV Planegg-Krailling

Nachfolgend eine ausführliche Turnierbeschreibung die am 29.01.2012 auf der Homepage des Gautinger SC veröffentlicht wurde (Quelle: http://fussball.gautinger-sportclub.de  > Mini Cup > Archiv)

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11. Imtech-MiniCup: Hertha BSC gewinnt packendes Finale

In einem hart umkämpften Turnier der U9-Junioren (Jg. 2003) setzte sich Hertha BSC Berlin in einem spannenden Finale mit 3:2 gegen den VfB Stuttgart durch.

Dabei mussten sich die Hauptstädter zuerst in der schweren Gruppe A durchsetzen. Im ersten Turnier-Highlight erreichte die Hertha gegen das bärenstarke Team von Red Bull Salzburg nur ein 2:2.. Auch Gauting hielt mit einer couragierten Leistung lange mit und konnte nach der 1:0 Hertha-Führung auch noch zum 1:1 ausgleichen, ehe die feinen Techniker Leon Wegener, Bennet Kluge und der überragende Torben Rhein zum Ende der Partie einen standesgemäßen 5:1Sieg einspielten. Gegen das Juniorteam Aalen ließ die Hertha beim 6:0 nichts anbrennen. Im Topspiel siegte die Hertha gegen Bayern in einem spektakulären Spiel etwas glücklich mit 2:1 und sicherte sich dadurch den ersten Platz. Wie Berlin tat sich der FC Bayern extrem schwer gegen die ebenfalls technisch sehr versierten Salzburger. Der 1:0 Sieg war etwas schmeichelhaft. Aalen und Gauting hatten erwartungsgemäß keine Chance gegen den Rekordsieger beim Imtech-MiniCup. Durch das 1:2 gegen Hertha wurde Bayern Zweiter der Gruppe A.
Der Gastgeber überzeugte in allen Spielen durch eine starke kämpferische und auch spielerische Leistung. Im Eröffnungsspiel gegen die Auswahl aus Aalen egalisierte Gauting ein 0:2 durch Tore von Max Hofmeister und Johannes Scham, der auch im zweiten Spiel gegen Hertha mit einem tollen Einsatz sogar den Ausgleich erzielte, bevor die Ballkünstler das Spiel wieder zu ihren Gunsten drehten. Auch beim 0:4 gegen den FC Bayern zeigte Gauting eine sehr gute Leistung. Über die Hälfte der Spielzeit ließen die Gautinger keinen Treffer des FC Bayern zu. Gegen Red Bull Salzburg, das durchaus mit etwas mehr Glück das Turnier hätte gewinnen können, ließen dann die Kräfte nach und Xaver Viernekäs, der zwischenzeitlich mit Benedikt Aichenberger die Torwartposition gewechselt hatte, musste trotz couragierter und sehr gute Leistung 8 Mal hinter sich greifen. Die im Vergleich zum VFR Aalen knapperen Spiele gegen Hertha und Bayern sorgten am Ende dafür, dass Gauting Platz 4 in Gruppe A belegte.

Gruppe A: Punkte
1) Hertha BSC Berlin 10
2) FC Bayern München 9
3) RedBull Salzburg 7
4) Gautinger SC 1
5) Juniorteam Aalen 1

In Gruppe B marschierte der VfB Stuttgart souverän mit 4 Siegen durch. 5:0 gegen Augsburg, 12:0 gegen den SV Planegg-Krailling und 5:2 gegen den Vorjahressieger 1.FC Nürnberg; am schwersten taten sich die Schwaben noch gegen den starken Qualifikanten SC Fürstenfeldbruck, um mit 3:1 zu gewinnen.
Platz 2 sicherte sich der Club, der gegen Augsburg beim 0:0 noch zwei weitere Punkte abgab. Der SC Fürstenfeldbruck komplementierte seine insgesamt sehr guten Leistungen durch ein 2:2 im letzten Spiel gegen Augsburg und erzielte insgesamt ein positives Torverhältnis. Vollkommen chancenlos war der zweite regionale Vertreter, der SV Planegg-Krailling in diesem Turnier.

Gruppe B: Punkte
1) VfB Stuttgart 12
2) 1.FC Nürnberg 7
3) FC Augsburg 5
4) SC Fürstenfeldbruck 4
5) SV Planegg-Krailling 0

Für klare Ergebnisse sorgten Hertha und Stuttgart in den Halbfinals. Nürnberg war beim 0:4 gegen Berlin chancenlos und Bayern unterlag gegen die starken Stuttgarter mit 0:3.

In den Platzierungsspielen zeigten einmal mehr die Gautinger eine gute Leistung gegen den SC Fürstenfeldbruck, wenn auch das Tor von Johannes Scham den Sieg der Brucker nicht verhindern konnte. In einer sehr knappen, ausgeglichenen Partie konnten sich die Fürstenfeldbrucker mit 2:1 durchsetzen. Red Bull deutete noch einmal beim 5:0 gegen Augsburg an, was vielleicht drin gewesen wäre, wenn nicht die unglückliche Niederlage gegen Bayern oder das Unentschieden gegen Hertha gewesen wären. Bayern besiegte den Club mit 2:1 und sorgte damit dafür, dass zumindest ein Pokal zum Gepäck der Roten dazukam.

Im Finale, in dem die beiden Teams ihre letzten Kräfte mobilisierten, ging es hin und her. Das 1:0 der Hertha drehte Stuttgart in ein 2:1, ehe Hertha die entscheidenden Tore setzte und den Sieg geschickt über die 12 Minuten brachte. Nach Platz 2 im Vorjahr krönte Berlin somit schon die zweite Teilnahme mit einem Turniersieg.

Torwart Lennart Stieger, FC Bayern München, wurde als bester Torhüter ausgezeichnet. Neben dem Siegerpokal durfte Berlin auch noch die Auszeichnung für den besten Spieler des Turniers und den Pokal für den Torschützenkönig mitnehmen, die beide der überragende Torben Rhein gewann.

Endplatzierung des 11. MiniCups:

1) Hertha BSC Berlin (2)
2) VfB Stuttgart (5)
3) FC Bayern München (3)
4) 1.FC Nürnberg (1)
5) RedBull Salzburg (7)
6) FC Augsburg (4)
7) SC Fürstenfeldbruck (Q)
8) Gautinger SC (10)
9) Juniorteam Aalen (*)
10) SV Planegg-Krailling (*)

Schirmherrin Bürgermeisterin Brigitte Servatius eröffnete zusammen mit Anton Jakobus, Vertreter des Sponsors Imtech, das Turnier.

Der Gautinger SC bedankt sich herzlich bei Sponsor Imtech für die großartige Unterstützung und Begleitung des MiniCups, sowie der VR-Bank und der Metzgerei Boneberger. Das Radhaus Starnberg stiftete wieder den Hauptpreis, ein tolles Jugendfahrrad, für die Tombola.
Die Väter und Mütter der U-9 Junioren sorgten unter der Regie von Annette Platzer für das Wohl der Gäste und Kinder. Die Hertha-Spieler übernachteten bei Familien der Gastgeber.

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