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„Alte“ U11 – Bayern München zweimal vernascht

Reiner Wenig, 24.07.2011

„Alte“ U11 – Bayern München zweimal vernascht

Eine Woche nach dem überragenden 3ten Platz beim Merkur-Cup spielte die U11 ein nicht weniger glanzvolles Turnier beim traditionellen Ammergauer Alpencup mit 40 teilnehmenden Mannschaften.
Eigentlich wollte man die Saison nach den vielen tollen Erfolgen locker in den Alpen ausklingen lassen. Am Samstag stand das Qualifikationsturnier für die Endrunde am Sonntag auf dem Programm.
In einer 5er Gruppe mit der SpVgg Greuther Fürth, SV Schwarzhofen, TSV Rottenbach und dem TSV Farchant musste man mindestens 2ter werden, um die Endrunde der letzten 16 Mannschaften am Sonntag zu erreichen. Und problemlos spielte die Mannschaft die Vorrunde. 4 Spiele, 4 Siege bei einem Torverhältnis von 24:1 öffnete den Weg ins Endspiel gegen den FC Bayern München (U10).
Auch die Bayern konnten trotz starkem Auftritt die Brucker nicht stoppen und zogen mit 1:2 den Kürzeren. Damit war man für die Endrunde nicht nur qualifiziert sondern traf am Sonntag im Achtelfinale auf den viertplatzierten aus der Gruppe C, den italienischen Club FC Legnagno.

Die Italiener weckten uns am Sonntag so richtig auf. Nachdem um 6.30 Uhr bereits Abfahrt war, war die Konzentration beim ersten Spiel offensichtlich nicht gleich von Beginn an da. Die Italiener gingen nach 5 Minuten (Spielzeit wie im Merkur-Cup 2 x 10 Minuten) nach einem direkten Freistoß in Führung. Danach war man wach und der SCF drehte auf. Am Ende resignierten die Legnagnoer und unterlagen mit 1:7.
Im Viertelfinale war der Gegner der Östereichische Club vom SV Wörgl. Lang ging das Spiel hin und her. Trotz Überlegenheit für den SCF dauerte es bis kurz vor Schluss, ehe der SCF den Einzug ins Halbfinale mit 1.0 sicher stellen konnte. Im Halbfinale war kein geringerer als der Titelverteidiger vom letzten Jahr, die TSG Hoffenheim, unser Gegner. In der ersten Halbzeit Feldüberlegenheit für die TSG, aber ein Treffer gelang nicht. Wie im Merkur-Cup im Halbfinale gegen die Löwen begann in der 2ten Halbzeit die Maschinerie des SCF auf Touren zu kommen. Der SCF dominierte den Bundesligisten. Auch als Hoffenheim nach einem Sonntagsschuss zum Führungstreffer kam, gab der SCF das Zepter nicht aus der Hand. Trotz einiger guter Chancen gelang der Ausgleichtreffer nicht mehr. Mit dem Schlusspfiff kamen der spätere Turniersieger Hoffenheim noch zum bedeutungslosen 2:0. Da der FCB im anderen Halbfinale im 8-Meter-Schießen Siemens Karlsruhe unterlag, kam es zur Neuauflage der Duells SCF gegen FCB. Doch dieses Mal ein komplett anderes Spiel. Der SCF war 20 Minuten die dominierende Mannschaft. Zu keiner Zeit ließ man den FCB auf Touren kommen. Durch schnelle Tempogegenstöße brachte man den FC Bayern immer wieder in große Verlegenheit. Am Ende stand ein ungefährdeter klarer 3:0 Erfolg zu Buche.

Ergebnisse Qualifikationsrunde Samstag:
SCF – TSV Rottenbuch 4:0
SCF – SV Schwarzhofen 7:0
SCF – SpVgg Greuther Fürth 4:1
SCF – TSV Farchant 9:0

Endspiel Samstag:
SCF – FC Bayern München 2:1

Sonntag:
Achtelfinale
SCF – FC Legnago 7:1
Viertelfinale
SCF – FC Wörgl 1:0
Halbfinale
SCF – TSG Hoffenheim 0:2
Kleines Finale
SCF – FC Bayern München 3:0

Fazit:
Sensationell was hier abgeliefert wurde. Wer gedacht hat, dass nach dem Merkur-Cup die Luft raus ist, sah sich komplett getäuscht. Mannschaften wie der FC Bayern, TSV 1860 München, SpVgg Unterhaching, 1. FC Nürnberg und Wacker Burghausen wurden auf die Plätze verwiesen. Jetzt abschalten und die Pause genießen. Das Team hat sich das verdient mit diesem glanzvollen Turbo-Abschied vom Kleinfeld.

Es spielten:
Basti (Torspieler Samstag), Dani (Torspieler Sonntag), Lukas, Sydney, Korbi, Leon, Mert, Alex, Nicki, Niko