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E1 wird 6. beim Merkur Cup Bezirksfinale

Daniel Rohn, 09.07.2008

E1 wird 6. beim Merkur Cup Bezirksfinale

Es gibt Tage da verliert man, und es gibt Tage, da gewinnen die anderen. Heute war so einer. Mit den höchsten Zielen ins Turnier gestartet, verfehlten wir diese am Ende überraschend deutlich. Überraschend deswegen, weil wir leider zu keinem Zeitpunkt im Turnier unser wahres Gesicht zeigen konnten.

Dabei sah alles so gut aus. Im Training hatten sich die Jungs voll reingehängt, um beim Bezirksfinale noch mal groß aufzuspielen. Schwerpunkt war vor allem das schnelle Zusammenspiel und der schnelle Torabschluss. Nachdem die Mannschaft dann den Vormittag gemeinsam verbracht hatte war die Stimmung im Team wie erhofft hervorragend. Optimal also, um gemeinsam noch mal große Taten zu vollbringen. Und auch kurz vor dem Spiel schienen die Jungs noch daran zu glauben, dass sie heute etwas bewegen könnten.

Doch die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz, und die sah heute leider anders aus. In den ersten beiden Spielen, gegen den TSV Gilching und den TSV Milbertshofen gewann am Ende – das müssen wir als Sportler einfach fair anerkennen – die an diesem Tag jeweils bessere Mannschaft. Und in beiden Spielen waren nicht wir das. Nur im letzten Gruppenspiel, gegen den FC Ismaning, konnten wir uns knapp mit 2:1 durchsetzen. 

Unsere Fehler konnten wir dann leider auch im Platzierungsspiel um Platz 5 nicht abstellen, und so verloren wir gegen den TSV Ebersberg nach früher 1:0 Führung ein Spiel, dass wir vom Spielanteil her eigentlich hätten klar gewinnen müssen.

So blicken wir am Ende zurück auf einen schmerzhaften Turnierverlauf. Dass es heute schwierig werden würde, das war natürlich vor dem Turnier schon klar. Aber nur schwere Aufgaben bringen unsere Spieler auf Dauer weiter. Und so bin ich auch weniger darüber enttäuscht, dass wir verloren haben, sondern mehr darüber, wie wir verloren haben. Zu keinem Zeitpunkt im Turnier haben wir heute das gezeigt, was wir eigentlich können, was uns eigentlich stark gemacht hat.

Unser schnelles Zusammenspiel fand kaum statt, auch weil viele ungenaue Pässe beim Gegner ankamen. Der Ballführende wurde, zumindest in den ersten beiden Partien, oft gar nicht attackiert, die Entschlossenheit im Zweikampf fehlte uns. Mehr als alles andere aber fehlte uns die hundertprozentige Konzentration. Im Stellungsspiel, im Zweikampf, im Zusammenspiel, in Standardsituationen und auch im Abschluss. Am Ende haben wir verloren, weil wir zu viele vermeidbare Fehler gemacht haben.

 

FAZIT:
Natürlich ist die Enttäuschung groß. Und dennoch sollten wir eines nicht vergessen. 437 Mannschaften sind in dieses Turnier gestartet, wir sind unter die besten 32 Mannschaften gekommen. Also haben wir 405 Mannschaften hinter uns gelassen! Ich finde, das ist etwas, worauf unsere Jungs stolz sein können. Ich jedenfalls bin es. Und ich war stolz darauf, heute hier dabei gewesen zu sein, als Trainer eines der besten acht Teams unseres Bezirks: als euer Trainer! Es war eine tolle Saison für mich mit euch, und ich bin stolz darauf, so tolle Fußballer wie euch trainiert zu haben. Am Ende können wir sagen, dass jeder von euch in dieser Saison einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat, auf dem Platz genauso wie daneben, und das war uns wichtig! Auch wenn ihr heute nicht alles von dem zeigen konntet, was ihr in dieser Saison gelernt habt, ändert das für mich nichts mehr daran, dass es eine außergewöhnliche Zeit mit euch war. Danke Jungs, für diese tolle Saison! Es hat Spaß gemacht, euer Trainer zu sein!

Quelle:Daniel Rohn