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Saisonabschlussbericht der U8 II / F-3 Junioren

Markus Kreißl, 21.06.2008

Saisonabschlussbericht der U8 II / F-3 Junioren

Sportliche Entwicklung:

Das Ziel beim SCF, einen selbstbewussten und kreativen Offensivfußball zu spielen, konnte man erst in einzelnen Aktionen gegen Ende der Saison feststellen. Aber das ist keineswegs eine negative Meldung, sondern durchaus positiv. Zu Beginn der Saison hat der Trainer nämlich immer wieder darauf hingewiesen, dass er über eine Saison hinaus mit den Kindern arbeiten wird und somit nicht auf den kurzfristigen Erfolg aus ist. Vielmehr stand die langfristige sportliche Entwicklung im Vordergrund, die anhand der entsprechenden Umsetzung in den letzten Partien der Saison sehr deutlich zu erkennen war. Machten die Spieler in der Vorrunde zuerst noch einige Schritte nach hinten oder keinen Entwicklungsfortschritt, so konnten sich die Spieler in der Rückrunde teils mit umso größeren Schritten nach vorne arbeiten. Das bedeutete, in der Vorrunde gab es viel aufzuholen. Die Spieler lernten viele grundlegende Voraussetzungen, die für das Fußballspielen notwendig waren. Dazu gehörten vor allem die grundlegenden technischen Fähigkeiten eines jeden Spielers. Nach der Winterpause setzte man die Arbeit im Schnelligkeitsbereich fort, gefolgt vom Passspiel, der Ballan- und Mitnahme sowie am Ende der Saison der allseits beliebte Torschuss. Es baute also alles aufeinander auf, sodass man erst in den letzten 3 Spielen vom Erlernten profitieren konnte. Besonders lobenswert ist dafür das Spiel in Geiselbullach, indem zum ersten, aber auch zugleich zum letzten Mal ein Spiel auf einem sehr hohen Niveau gezeigt wurde. Dazu gehörten viele gewonnene 1 gegen 1 Situationen, wodurch die Spieler eine enorme Zweikampfsicherheit erhielten, und einen geregelten Spielaufbau über 3 bis 4 Spielstationen mit erfolgreich vollendeten Torabschlüssen. Das spricht ganz alleine für einen gelungenen Offensivfußball.
Aus sportlicher Sicht hat die Mannschaft also einen sehr positiven Entwicklungsschritt nach vorne getätigt, der sicherlich auch auf die große Trainings- und Spielbeteiligung von 83% zurückzuführen ist.


Sportlicher Erfolg:

Der sportliche Erfolg lässt sich ganz allein auf die eben erwähnte Beteiligung der Spieler an allen gemeinsamen Einheiten zurückführen. Die Menge des Übens ist nun mal ausschlaggebend für die Entwicklung eines Spielers und dazu gehört nicht nur regelmäßig das Training zu besuchen, sondern genauso der gewöhnliche Straßenkick oder Einfahrtskick gegen ein Garagentor! Ein Spieler kommt nur voran, wenn er sich selbstständig verbessern will und mit entsprechendem Ehrgeiz dahinter steht. Der sportliche Erfolg der Mannschaft lässt sich folglich auf die spielerische Fähigkeit und Entwicklung jedes einzelnen Spielers zurückführen. Den Erfolg kann man in der U8 II in folgenden Worten beschreiben: Eine Mannschaft, die sich nach vielen neuen Zusammenstellungen erst sehr spät findet, leistete in der Vorrunde „Knochenarbeit", aus der man in der Rückrunde verdient die ersten Früchte ernten konnte. Ziel des Trainers war, zumindest in den ersten Ansätzen die Ausbildungsphilosophie des SC Fürstenfeldbruck mit den Kindern umzusetzen, nämlich das Spielen eines kreativen Offensivfußballs. Dass dies aber nach einer Saison nicht sofort möglich ist, ist völlig verständlich, da die Philosophie in mehreren Jahren aufeinander aufbaut und nicht innerhalb einer Saison erfolgen kann. Das bedeutet der sportliche Erfolg der jungen Brucker lag ganz allein an der Entwicklung jedes einzelnen Spielers bis hin in zur Integration in die Mannschaft.


Soziale Entwicklung:

Wenn man bedenkt, dass die Mannschaft zu Beginn der Saison mit 4 bis 6 Spielern in den Trainingsbetrieb gestartet ist, stellt man nun erstaunlicherweise fest, dass es am Ende der Saison 10 Spieler waren. Das bedeutete gerade in der Vorrunde war die Mannschaft selten komplett und konnte kaum ein Teamgeistgefühl entwickeln. Als die Freiluftrunde draußen jedoch beendet war, konnte der Trainer aber eine Spieleranzahl von immerhin 10 erreichen. Schließlich folgten einige Zu- und Abgänge, wie das in diesem Alter ist. Das eine Kind möchte mit dem Fußballspielen beginnen, das Andere hat keine Lust mehr oder interessiert sich für eine andere Sportart. Der übliche Lauf zeichnete sich auch hier in der Mannschaft ab. Nachdem die Wintersaison endlich vorüber war, konnte der SCF lange Zeit mit 11 Spielern am Trainingsbetrieb teilnehmen und so eine gewisse Konstanz und Regelmäßigkeit erzielen. Dies hatte zur Folge, dass sich die Spieler von Trainingseinheit zu Trainingseinheit immer besser gefunden haben und gleichzeitig kennen lernten. Spätestens ab dem Rückrundenstart konnte man von einem Team sprechen, indem jeder jeden sehr gut kannte und die Spielweise jedes Einzelnen unter den Spielern in gewisser Weise bekannt war. Dies war eine Basis auf der der Trainer aufbauen konnte. Die Spieler kommen nämlich alle und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Fußballspielen und vor allem am Trainingsbetrieb teilzunehmen, denn auch hier gilt ein alt bekannter Spruch: „Wer nicht jeden Tag besser werden will, ist bald nicht mehr gut genug!". Die Brucker U8 II hat sich also als Mannschaft gefunden, entwickelte so einen engen Zusammenhalt und einen Teamgeist, der sich bis in das letzte Verbandsspiel auszahlte. In jedem Training, in jedem Spiel, aber auch in jedem Zweikampf und in jeder Spielsituation kämpfte jeder für seine Mitspieler und zu guter Letzt für die Mannschaft.
Zusammenfassend also erstaunlich wie sich das Team in den über 80 Einheiten zusammengefügt hat.


Fazit des Trainers Markus Kreißl:

Es war eine sehr interessante und vor allem lehrreiche Saison. Man sieht teils innerhalb von wenigen Wochen wie schnell sich Spieler und Mannschaft in diesen jungen Jahren entwickeln können. Auch wenn es nicht immer rund läuft, bin ich trotzdem sehr mit der sportlichen Entwicklung der Mannschaft zufrieden. Das Ziel, den Spielern die Ausbildungsphilosophie des SCF, in den Grundjahren zu lehren, ist meiner Meinung nach gut angenommen worden. Ein Hinweis dafür liefert das Torverhältnis von der gesamten Saison. Mit insgesamt 42 Gegentoren und 74 erzielten Toren spricht dieser Part ganz alleine für den Offensivfußball. Ziel war es nämlich sich nicht hinten hinein zu stellen und duckmäuserisch jeden Ball des Gegners weg zuschlagen, sondern vielmehr galt es einen selbstbewussten und kreativen Offensivfußball mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu spielen. Natürlich gehört dazu auch, dass man entsprechende Fehler im Spielaufbau tätigt, aber dazu dienen die jungen Jahre, um diese Fehler machen zu dürfen. In ein paar Jahren hingegen sieht es schon wieder ganz anders aus. Wenn die Kinder weiter ihre selbstbewusste und kreative Spielweise beibehalten, werden sie bald nur noch ganz wenige Fehler machen. Erst dann ist das Ziel, welches vor einem Jahr begonnen hat, erreicht.


Statistiken:

Mit neun Siegen, einem Unentschieden und sechs Niederlagen braucht sich das Team zu keiner Zeit verstecken. Es gab zwar auch in dieser Mannschaft, wie in jeder anderen gleichaltrigen Mannschaft auch, eine Berg- und Talfahrt, jedoch zählt am Ende immer noch mit Spaß und Freude hinter dem Fußball zu stehen. Dass die Mannschaft entsprechend alles versuchte, zeigte sich sehr deutlich in der Trainings- Verbandsspiel- und Turnierbeteiligung. Diese erreichte am Saisonende nämlich eine lobenswerte Zahl von 83%.
Zu den Toren lässt sich folgendes sagen: Der SCF erhielt in der Saison während den 16 Spielen insgesamt 42 Gegentore, draus ergibt sich eine Gegentorquote von 2,6 Gegentreffern pro Spiel. Viel interessanter sind dagegen die erzielten Tore. Diese belaufen sich auf insgesamt 74, das bedeutet eine Trefferquote von 4,6 Treffern pro Spiel. Sehr interessant ist auch hier die Vorrunde mit der Rückrunde zu vergleichen. Betrachtet man alleine die Vorrunde so ergibt sich ein Torverhältnis von 34 Treffern, denen 23 Gegentreffer gegenüber stehen. In der Rückrunde dagegen beläuft sich das Torverhältnis auf eine Treffersumme von 40 und eine Gegentorsumme von nur 19.
Als Torschützenkönig der Mannschaft darf man Adin ernennen, der über die gesamte Saison mehr als 13 Tore für die U8 II erzielt. Hinter ihm folgt Hermann mit 7 Treffern, Philipp, Julian und Burak mit 4 Treffern, Tobias, Maxi und Tion mit 3 Treffern, sowie Jakob und Erik jeweils mit 1 Treffer. Jedoch soll jetzt keine Rangordnung entstehen, vielmehr rückt wieder die Mannschaftsleistung in den Vordergrund, denn anhand der Tore wird schnell ersichtlich, dass jeder seine wichtigen Qualitäten zu jedem Spiel beigetragen hat. Dazu gehört eben nicht nur ein Tor zu schießen, sondern auch eine Vorlage für ein Tor zu geben oder auch eine Tormöglichkeit einzuleiten. Ebenso ist es wichtig gegnerische Angriffe abzuwehren.


Statistik auf einen Blick:

Trainings-, Spiel- und Turnierbeteiligung 83%.
Vorrunde: 4 Siege, kein Unentschieden, 3 Niederlagen
Torverhältnis: 34 Treffer, 23 Gegentreffer
Rückrunde: 5 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen       
Torverhältnis: 40 Treffer, 19 Gegentreffer


Spielerbesetzung:

Die Brucker U8 II spielte in der Saison 2007/2008 mit Maxi G., Adin, Hermann, Tobias, Burak, Erik, Philipp, Armin (bis 29.9.07), Benedict (bis 17.1.08), Maxi B.(bis 15.2.08), Thomas (bis 9.4.08), Tion (ab 22.10.07), Jakob (ab 15.12.07), Julian (ab 21.2.08), Valentin (ab 13.6.08). Des Weiteren wurde die U8 II von folgenden Spielern während der Saison tatkräftig unterstützt: Alexander, Jonas, Valentin, Joshua, Patrick und Maxi K..


Quelle:Markus Kreißl