U17 schlägt die SpVgg Deggendorf in der Landesliga mit 2:1
Florian Schober, 20.04.2010
Einen weiteren hart umkämpften Sieg konnte die U17 im Landesligaheimspiel gegen Mitkonkurrent SpVgg GW Deggendorf für sich verbuchen. Diese drei Punkte werden bei dem nun folgenden harten Restprogramm von sechs Partien, wobei der SCF die ersten vier Teams der Tabelle noch vor der Brust hat, am Ende im Abstiegskampf noch entscheidend sein.
Knapp 10 Minuten hat es gedauert, bis die Brucker gegen die Anfangsoffensive der Gäste die richtigen Mittel gefunden haben und ab da an die Angriffe der Deggendorfer relativ sicher in den Griff bekamen. In diesem Zusammenhang muss man Assad Nouhoum hervorheben, der durch sein unermüdliches und konsequentes Zweikampfverhalten in der Innenverteidigung nichts anbrennen lies und damit mithalf, das verletzungsbedingte Fehlen von Markus Huber und Paul Wilnauer sowie den notwendig gewordenen Einsatz mehrerer angeschlagener Spieler zu kompensieren. Nachdem man mit dem einzigen Stilmittel der Deggendorfer, nämlich den ständigen langen Flugbällen kaum noch nennenswerte Probleme hatte, konnten sich die Brucker einige male gut vor dem Gästetor in Szene setzen und scheiterten mit sehenswerten Aktionen letztlich immer wieder am gut postierten Torhüter.
Aber auch Brucks Keeper Cerruti Nsuka musste im Verlauf der ersten Spielhälfte gegen die immer gefährlichen Gäste einige male glänzend parieren.
Auch nach der Halbzeitpause sahen die Zuschauer eine brisante und enge Partie mit vielen brenzligen Torszenen auf beiden Seiten. Einen klasse herausgespielten Angriff der technisch versierteren Mannschaft nutze Nico Fontana per Heber zur 1:0-Führung für den SCF. Deggendorf brachte einen weiteren Stürmer, machte sofort mehr Druck und kam 10 Minuten später durch eine Einzelaktion gegen in der Situation harmlos verteidigende Brucker am Strafraum zum mehr als ärgerlichen Ausgleich. Das sich in der Schlussphase auf beiden seiten vielerorts mehr Räume boten, nutzten vor allen Dingen die Brucker zu mehreren guten Angriffen, die aber zu hektisch und unsauber vorgetragen wurden und so zunächst nicht zum Torerfolg führten. Kurz vor Spielende gelang Hakan Özdemir dann doch noch der verdiente aber natürlich auch glückliche Siegtreffer für Fürstenfeldbruck.
Fazit: Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Brucker mit dem neu entfachten Siegeswillen spätestens in den Schlussminuten belohnt werden. Jeder Akteur, insbesondere Fabi Holzleitner, hat sich heute mit der geforderten Leidenschaft präsentiert und sich ein Großes Lob verdient.
Kader:
Cerruti Nsuka, Baci Ranftl, Deniz Kronenberg (75. Basti Kraus), Assad Nouhoum, Puya Nematkhah (75. Robert Glatzel), Zelimir Tosic (35. Hakan Özdemir), Patrick Neser, Nico Fontana, Burak Yilmaz, Stefan Mielke, Fabi Holzleitner
