E1 bei der Quali zum Minimasters gescheitert
Unbekannt, 23.02.2010
Die 99er konnten sich am Samstag nicht für das große Minimaster in Neu-Ulm qualifizieren. Letztendlich gaben die beiden Niederlagen gegen die Qualifikanten FV Ravensburg und FSV Waiblingen den Ausschlag für unser Scheitern.
Vorrunde
SC Fürstenfeldbruck 4 : 0 TSG Ehingen
Trotz spielerischer Überlegenheit dauerte es eine geraume Zeit, bis sich dies auch zahlenmäßig niederschlug. Die TSG verstand es geschickt gegen den Ball zu agieren und erst nach dem 2 : 0 war der Widerstand gebrochen.
SC Fürstenfeldbruck 5 : 1 SV Jagstzell
Gegen den SV Jagstzell taten wir uns etwas leichter, nach zwei Minuten stand es bereits 2 : 0 für uns. Leider verstanden wir es nicht, das Ergebnis noch deutlicher für uns zu gestalten.
SC Fürstenfeldbruck 2 : 1 VfR Aalen
Beide Teams kennen sich aus diversen Begegnungen sehr gut und entsprechend eingestellt ging der VfR Aalen auch zu Werke. Bis zum 1 : 0 hatten beide Mannschaften Chancen um in Führung zu gehen, allerdings entwickelten wir nach dem Führungstreffer ein Übergewicht, das für mehr als zwei Treffer gut war. Mehrere 100% Chancen ließen wir liegen und stattdessen kassierten wir auch noch einen Gegentreffer.
SC Fürstenfeldbruck 0 : 1 FV Ravensburg
Durch die vorausgegangenen Vorrundenergebnisse waren die „Karten" verteilt. Punktgleich aber mit dem schlechteren Torverhältnis, hätten wir das abschließende Vorrundenspiel gewinnen müssen, um als erster in die einfachere Zwischenrundengruppe einzuziehen. Die Ravensburger agierten „cleverer", schneller und mit wesentlich mehr Leidenschaft als unsere Jungs. Die ersten Chancen gehörten dem Team vom Bodensee und nur einiger „Glanztaten" unseres Keepers ließ uns nicht in Rückstand geraten. Als man sich langsam auf ein torloses Unentschieden einstellen konnte, erzielten die Ravensburger den 1 : 0 Führungstreffer in der vorletzten Spielminute. Die letzten 120 Sekunden verliefen dann nochmals „hoch turbulent" aber der Sportclub konnte mehrere sehr gute Chancen nicht mehr zum Ausgleich nutzen und die Ravensburger verteidigten mit Glück und Geschick den Vorsprung über die Zeit.
Zwischenrunde
SC Fürstenfeldbruck 0 : 2 FSV Waiblingen
Mit dem ersten Zwischenrundenspiel hatten wir quasi unser Endspiel um die Qualifikation zum Minimasters. Der Waiblinger Mannschaft merkte man an, dass ihnen bewusst war, welche Bedeutung das Spiel für den weiteren Turnierverlauf hat, entsprechend aggressiv und forsch gingen sie auch die Partie an. Um es auf den Punkt zu bringen, die 2 : 0 Niederlage war verdient in keiner Phase der Begegnung konnten wir in der Offensive die von uns gewohnte Gefahr ausstrahlen und in der Defensive war die Quote der gewonnen Zweikämpfe aufgrund der fehlenden Aggressivität einfach zu niedrig.
SC Fürstenfeldbruck 3 : 1 FV Schelklingen/Hausen
In der abschließenden Begegnung kamen wir zu einem versöhnlichen Abschluss mit unserem Sieg. Entweder war die Enttäuschung zu groß oder sind einfach die Kräfte auf Schelkling/Hausen Seite ausgegangen, jedenfalls kamen wir zu einer Vielzahl an Chancen und hätten das Ergebnis deutlicher zu unseren Gunsten gestalten können und müssen.
Fazit
Natürlich schade, wenn man sich für ein Top-Event wie das Minimaster nicht qualifizieren kann. Aber, das war der Unterschied heute, bei den beiden Qualifikanten FV Ravensburg und FSV Waiblingen hat man einfach gespürt, dass sie den absoluten Willen und Leidenschaft für dieses Vorhaben mitbringen. Genau das hat heute unseren 99er gefehlt. Im Sturm zu harmlos, ohne Durchschlagskraft und in vielen Szenen einfach zu langsam, um sich gegen seinen Abwehrspieler durchzusetzen bzw. zum erfolgreichen Abschluss zu gelangen. In der Defensive ließen wir ungewohnt viele Gegentreffer zu, hier fehlte die Spritzigkeit aber insbesondere die Aggressivität und vor allem Leidenschaft, die uns heute die beiden Qualifikanten voraus hatten. Nur unser Torspieler Alex und Jonas sind von der Kritik ausgenommen. Natürlich auch Patrick, der zur Zwischenrunde den verletzten Mario ersetzte.
Statistik
Alexander Schulze - Jonas Dworsky, Valentin Sponer, Mario Gross, Patrick Sy, Marcel Kosuch, Tobias Holzleitner, Florian Hartl
Quelle:Thomas Hartl
