U9 Trainer des SC Unterpfaffenhofen schlechter Verlierer
Unbekannt, 30.01.2010
Am Samstag gewannen die 2001er des Sportclubs hoch überlegen den Titel des Dachauer Hallenmeisters. In der Erdweger Sporthalle dominierten die Brucker das Halbfinale gegen die Eintracht Karlsfeld und siegten mit 8 : 0. Wer dachte, dass das Finale eine enge "Kiste" werden würde, wurde leider enttäuscht. Nicht den Hauch einer Chance hatte der SC Unterpfaffenhofen im Endspiel. In allen Belangen waren die Upfler überfordert und wurden regelrecht mit 7 : 0 aus der Halle geschossen. Leider kam es nach dem Finale zum Eklat durch den SCUG Trainer, der das "Shake Hands" ausschlug und mit entsprechenden Pfiffen und Buhrufen in der Halle quittiert wurde.
Kommen wir zu einem erfreulicheren Thema, bei der Siegerehrung wurde der Sportclubspieler Dominic Schmidt vom Veranstalter zum Spieler des Turniers gewählt. Herzlichen Glückwunsch Dodo zu deiner "tollen" Leistung, der aber die gesamte Mannschaft in nichts nachstand.
Halbfinale
SC Fürstenfeldbruck 8 : 0 Eintracht Karlsfeld
Unsere Jungs legten von Beginn an los wie die Feuerwehr und mit dem ersten Spielzug vom Anstoß weg gingen wir auch in Führung. In den ersten drei Spielminuten bauten wir die Führung auf 3 : 0 aus. Beim Stand von 5 : 0 wurden dann die Seiten gewechselt. In der 3.Minute der 2. Halbzeit wechselten wir nach dem Treffer zum 6 : 0 den Torspieler, um Patrick auch noch Spielzeit auf dem Feld zu gewähren. Der Brucker Torreigen wurde nach zwei weiteren Toren durch die Schlusssirene gestoppt.
Finale
SC Fürstenfeldbruck 7 : 0 SC Unterpfaffenhofen
Im Endspiel das gleiche Bild wie im Halbfinale. Bereits nach 10 Sekunden hatten wir die erste 100%ige Tormöglickeit. In diesem Tempo führten wir das Spiel fort und ehe sich die Unterpfaffenhofener versehen konnten, stand es nach 3 Minuten 3 : 0 für den SCF. In der restlichen Spielzeit in der ersten Hälfte kontrollierten wir die Begegnung bis auf eine Situation, in der Patrick glänzend als Torspieler reagierte und eine gute Einschussmöglichkeit parierte. Zu Beginn der zweiten Hälfte knüpften wir wieder an unsere gute Offensivleistung an und erhöhten schnell auf 5 : 0. Um unserem Keeper wieder Spielzeit im Feld zu gewähren, nahmen wir diesen wieder aus dem Tor. Mit zwei weiteren Treffern beendeten wir die Partie.
Fazit
Es ist schade, wenn ein Trainer seiner Vorbildfunktion so wenig bewusst ist, wie der des SCUG. Auch dies gehört zu den Aufgaben eines Übungsleiters, seinen Schützlingen zu zeigen, wie mit Niederlagen umzugehen ist und die Leistung des Gegners anzuerkennen. Genau dies, ist eine der Komponenten des Sports, mit Anstand zu gewinnen aber auch verlieren zu lernen. Hier besteht leider beim Kollegen noch großer Nachholbedarf! Wir Trainer sollten unsere Jungs nicht nur das Fußballspielen erlernen, sondern auch Sozialkompetenz vermitteln.
Interessant ist zu sehen, wie sich Jungs und Mannschaften innerhalb eines Jahres entwickeln. Der Sportclub-Nachwuchs hat sich in den letzten Monaten mit Siebenmeilenstiefel weiterentwickelt. Leider muss man sich wiederholen, aber festzustellen gilt, dass unsere Jungs sich technisch in den letzten Monaten enorm gesteigert haben. Fast jeder unserer Kinder kann seinen Gegenspieler ausspielen und ist darüber hinaus mittlerweile in der Lage, meist die richtige Anschlussaktion zu finden. Wie gesagt, gut schießen und passen können viele Teams. Immer mehr kann man beim Sportclub Spielidee und Stil erkennen.
Statistik
Dominic Schmidt (5 Tore/2 Vorlagen), Patrick Svinger, Rinor Berisha (2/-), Jakob Kiefl (1/-), Jonas Röschlein (-/2), Felix Lechner (1/2), Tion Thaler (3/-), Valentin Hueber, Maximilian Gröbel (-/2), Christian Hartl (3/2)
Quelle:Thomas Hartl
